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Altern: Darum sollten Sie sich einen Hund anschaffen

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Ungelesen 17.11.17, 21:33   #1
TinyTimm
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Standard Altern: Darum sollten Sie sich einen Hund anschaffen

Zitat:
Schwedische Forscher haben die Gesundheitsdaten ihrer Mitbürger studiert. Sie wollten herausfinden, welche Faktoren das Leben verlängern. Dabei kamen sie zu einer überraschenden Erkenntnis.

Es gibt viele Vorurteile gegen Hundebesitzer. Sie gelten beispielsweise als dominant und rücksichtslos – und mögen ihr Tier mehr als andere Menschen. Schließlich ist der Hund ja der beste Freund.

Möglicherweise ist da etwas dran. Allerdings nicht (nur) auf der psychosozialen Ebene. Hunde scheinen einen sehr direkten Einfluss auf die Lebenserwartung ihrer Besitzer zu haben. Das berichten schwedische Forscher in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“. Sie haben die Gesundheitsakten von 3,4 Millionen Schweden analysiert, die in dem Land zentral gespeichert werden.

Die Daten umfassten Patienten im Alter von 40 bis 80 Jahren, die keine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatten. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle sterben weltweit die meisten Menschen, es sind auch die häufigsten Todesursachen in Deutschland und Schweden.

Die Forscher nahmen im Jahr 2001 zum ersten Mal die Patientendaten auf, zwölf Jahre später prüften sie nach, wie es den Patienten in der Zwischenzeit ergangen war. Es war eine epidemiologische Studie, die nach bislang unentdeckten Zusammenhängen zwischen der Gesundheit und den Umwelteinflüssen suchte. Es zeigte sich, dass Hundebesitzer offenbar ein geringeres Risiko für Herzinfarkte und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten.

„Besonders interessant finden wir, dass der Schutzeffekt von Hunden vor allem bei Alleinstehenden auftrat“, schreiben die Wissenschaftler von der Uppsala University. Denn eigentlich ist genau diese Gruppe von Menschen die, die ein besonders hohes Risiko für diese Erkrankungen hat. Für Menschen, die in einem Mehr-Personen-Haushalt leben, ist die Gefahr weniger hoch.

„Möglicherweise ersetzt ein Hund ein Familienmitglied“, sagt Mwenya Mubaga, die die Studie geleitet hat. In der Studie hatten alleinstehende Hundebesitzer ein um 33 Prozent reduziertes Todesrisiko und ein um elf Prozent reduziertes Risiko, innerhalb der untersuchten zwölf Jahre einen Herzinfarkt oder eine Kreislauferkrankung zu erleiden.

Die Forscher weisen auf einen weiteren interessanten Fakt hin: „Vor allem Jagdhunde zeigen einen Schutzeffekt.“

Die Erklärung für den Schutzengeleffekt ist allerdings einigermaßen simpel: Hundebesitzer bewegen sich in der Regel vergleichsweise viel. „Eine weitere Erklärung kann sein, dass das Wohlbefinden von Hundebesitzern erhöht ist, dass sie mehr Sozialkontakte haben oder dass das Mikrobiom des Hundes sich positiv auf die Gesundheit seines Herrchens auswirkt“, sagt Wissenschaftler Tove Fall.

Es könne auch noch sein, dass Hundebesitzer vor der Anschaffung des Hundes bereits eine bessere Grundgesundheit hätten, so Fall.

In dieser Woche gäbe es aber auch noch eine gute Nachricht für alle, die sich trotz diese Studie keinen Hund anschaffen wollen: Katzen fördern die Gesundheit des Menschen nämlich auch. Im „Journal of Allergy and Clinical Immunology“ haben dänische Forscher eine Studie veröffentlich, die zeigt: Ist eine Katze im Haushalt, bekommen die Kinder weniger Asthma. Die Katzen schützten sogar besser als Hunde vor der Atemwegserkrankung.
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Ich bin nicht rechts und ich bin nicht links. Ich denke selber.
TinyTimm ist offline   Mit Zitat antworten
Folgendes Mitglied bedankte sich bei TinyTimm:
pauli8 (19.11.17)
Ungelesen 19.11.17, 11:13   #2
pauli8
Silent Running
 
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Darum leben wir beide noch TinyTimm und nehmen rege am Boardleben teil.

„Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“

Heinz Rühmann
pauli8 ist offline   Mit Zitat antworten
Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei pauli8 bedankt:
acherontia (18.12.17), Outlaw74 (17.12.17), TinyTimm (19.11.17)
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