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Ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas rätseln die Ermittler noch immer

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Ungelesen 30.09.18, 18:19   #1
MunichEast
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Standard Ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas rätseln die Ermittler noch immer

Zitat:


Er wollte immer der Beste und bei allen bekannt sein»: Ein Jahr nach dem Massaker von Las Vegas rätseln die Ermittler noch immer über die Motive des Täters

In 17 Minuten feuerte er mehr als 1000-mal in die Menge, durchschnittlich einmal pro Sekunde. Er tötete 58 Menschen und verletzte mehr als 800. Sein Bruder glaubt, dass es ihm einzig um einen neuen Rekord ging.

Das Blut auf dem Asphalt ist verschwunden, die weissen Kreidestriche ebenfalls. Dort, wo sich vor einem Jahr der Amoklauf mit den meisten Toten in der jüngeren amerikanischen Geschichte zutrug, ist nun ein grosses Nichts. Eine klaffende Lücke am Südende des «Strip», der Vergnügungsmeile von Las Vegas, der Partystadt Amerikas. Mit schwarzem Stoff umspannte Zäune versperren den Blick auf das leer stehende Gelände. Hier fand vor einem Jahr das Country-Music-Festival «Route 91 Harvest» statt, 22 000 Besucher sangen, tanzten, tranken, bis das Undenkbare geschah.

Trauernde haben mit Filzstiften Botschaften auf den Sichtschutz geschrieben: «Vegas strong» steht dort, «Peace», «Never forgotten». Die Worte verblassen allmählich unter der Wüstensonne. Auf einem Haufen Abfall liegen Plastikrosen, Trinkbecher und Laub. Keine Fotos, kein Schild, kein Denkmal klärt den Besucher darüber auf, dass hier am 1. Oktober 2017 mehr als 850 Personen verletzt und 58 getötet wurden. Erschossen aus einem Hotelzimmer gegenüber im 32. Stock des Mandalay-Bay-Hotels.



Rentner, kinderlos, geschieden

Bis heute ist nicht klar, was den 64-jährigen Stephen P. zu der Tat bewegte. P. war Rentner, kinderlos, geschieden. Ein weisser Mann mit Halbglatze. Als Buchhalter hatte er für die Steuerbehörde und die Bundespost gearbeitet, doch es waren seine Hobbys – Immobilienhandel und professionelles Zocken in Spielkasinos –, die ihn zum Millionär gemacht hatten. Bis zu dem Massaker waren Verkehrsbussen das Einzige, was er sich hatte zuschulden kommen lassen. «Er war ein unauffälliger Mann, der ein paar Auffälligkeiten hatte», sagte Sheriff Joseph Lombardo, als er vor wenigen Wochen den Abschlussbericht der Polizei von Las Vegas zum «1. Oktober» vorstellte, wie das Massaker im offiziellen Sprachgebrauch heisst.

Im Gegensatz zu anderen Amokläufern hinterliess P. auch kein Manifest und keinen Abschiedsbrief. Die Polizei hat bis heute 2000 Hinweise, 22 000 Stunden Videoaufnahmen und etwa 100 000 Bilder ausgewertet, hat seine Verwandten befragt, sein Haus und seine Computer durchsucht. Die Ermittler sind überzeugt, dass P. alleine und nicht im Namen einer Terrororganisation oder Religion handelte. Warum er aus dem Hinterhalt auf Tausende ihm unbekannte Menschen feuerte, wissen sie bis heute nicht. P. bemühte sich auch, seine Spuren zu verschleiern: Vor seiner Tat zerstörte er Computer und Festplatten und benutzte ein Prepaid-Handy.

Verwandte bezeichneten P. gegenüber den Ermittlern als Narzissten. Laut seinem Bruder Eric könnte das allein das Motiv für die Tat gewesen sein. «Er wollte immer der Beste und bei allen bekannt sein», sagte er. Er hätte schon allein deswegen die Tat begangen, um dafür bekannt zu werden, dass er die meisten Personen getötet habe. Ein solcher Wunsch nach Ruhm und Aufmerksamkeit motiviere viele Amokläufer, sagt auch Adam Lankford, Professor für Kriminalistik an der University of Alabama und Autor des Buches «Der Mythos des Märtyrertums: Was Selbstmordattentäter wirklich antreibt». Deswegen prahlten viele Täter vorher mit ihrem Vorhaben; Verwandte und Bekannte nähmen dies aber oft nicht ernst genug. Dass P. offenbar niemandem von seinen Plänen berichtet habe, sei untypisch.

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Der Artikel bereitet alles noch einmal ausführlich auf und wegen der Länge bitte den Link benützen.
Leider beharren die USA weitgehend auf ihre Waffenrechte. Nun fordert auch die AfD ein lascheres Waffenrecht für Deutschland ..... ich hoffe die schaffen es nie in eine Machtposition.
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